{"id":941,"date":"2025-01-13T16:41:11","date_gmt":"2025-01-13T15:41:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.delank.com\/delank\/?p=941"},"modified":"2025-04-30T07:02:23","modified_gmt":"2025-04-30T05:02:23","slug":"takashi-homma","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.delank.com\/delank\/takashi-homma\/","title":{"rendered":"TAKASHI HOMMA"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>T\u014dky\u014d<br>Fotografie 2005\/6<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ausstellung<\/em><br>13.01.2025 \u2013 08.07.2025<br>Art Space Claudia Delank | Bleibtreustr. 15\u201316, 10623 Berlin<br>Nach Vereinbarung<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"984\" height=\"770\" src=\"http:\/\/www.delank.com\/delank\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/thumbnail-5.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-942\" srcset=\"http:\/\/www.delank.com\/delank\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/thumbnail-5.jpeg 984w, http:\/\/www.delank.com\/delank\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/thumbnail-5-300x235.jpeg 300w, http:\/\/www.delank.com\/delank\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/thumbnail-5-768x601.jpeg 768w\" sizes=\"(max-width: 984px) 100vw, 984px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Takashi Homma, Ohne Titel, 2006, C-Print, 48 x 56 cm<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Takashi Homma (geboren 1962 in Tokyo) ist einer der bedeutendsten zeitgen\u00f6ssischen Photok\u00fcnstler in Japan. Er wurde durch die Serie \u201eTokyo Suburbia\u201c nicht nur in Japan, sondern auch international bekannt. 1999 erhielt&nbsp;&nbsp;er den rennomierten Kimura Ihei Memorial Photographic Award, im Jahr 2000 hat das Photomuseum Winterthur ihm eine Einzelausstellung gewidmet und 2003 hat er an der legend\u00e4ren, umfassenden Ausstellung <em>The<\/em>&nbsp;<em>History of Japanese Photography&nbsp;<\/em>in The Museum of Fine Art in Houston, Texas teilgenommen. Takashi Homma hat an der Nihon University in Tokyo Fotografie studiert und lebt und arbeitet in Tokyo.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"984\" height=\"812\" src=\"http:\/\/www.delank.com\/delank\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/thumbnail-4.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-943\" srcset=\"http:\/\/www.delank.com\/delank\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/thumbnail-4.jpeg 984w, http:\/\/www.delank.com\/delank\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/thumbnail-4-300x248.jpeg 300w, http:\/\/www.delank.com\/delank\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/thumbnail-4-768x634.jpeg 768w\" sizes=\"(max-width: 984px) 100vw, 984px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Takashi Homma, Ohne Titel, 2005, C-Print auf Dibond, laminiert, 79 x 100 cm<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Wie viele japanische Fotografen arbeitet auch Takashi Homma f\u00fcr Zeitschriften und japanische Magazine. Seine Fotografien zeichnen sich durch intensive Farbigkeit,&nbsp;&nbsp;Leichtigkeit und Akribie aus. Gleichzeitig ist in ihnen ein japanischer Sinn f\u00fcr Zwischenr\u00e4ume (<em>ma<\/em>), Proportionen und Rhythmus sp\u00fcrbar.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Takashi Hommas Werk thematisiert die Stadt Tokyo in ihren Gegens\u00e4tzen. Ob aus der Vogelperspektive oder aus der motorisierten Sicht, in den \u00fcberw\u00e4ltigenden Landschaften aus Beton- und Glasarchitektur sind alle nat\u00fcrlich gewachsenen Elemente dem Credo von Wirtschaftlichkeit, Technizit\u00e4t, Funktionalit\u00e4t und Mobilit\u00e4t unterworfen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Bild, das Takashi Homma von Tokyo entwirft, scheint selbst der Mensch kaum eine Rolle zu spielen. Tats\u00e4chlich tauchen in seinen Gro\u00dfstadtfotografien nur marginal Menschen auf. Dennoch hat man das Gef\u00fchl, dass Takashi Homma einen ganz pers\u00f6nlichen Blick auf die Stadt wirft.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Neben den Gro\u00dfstadtaufnahmen und den sterilen Vorortbildern setzt Takashi Homma auch japanische Kinder ins Bild und wirft durch die Konfrontation von Stadt und Kindern, etwa in der Serie \u201eTokyo and my Daughter\u201c (2006) die Frage auf, wie Leben und Aufwachsen in dieser Metropole m\u00f6glich ist.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Takashi Homma f\u00e4ngt mehrere Facetten aus dem Leben in Tokyo ein, von dem Blick aus der Luft auf Tokyo, den Park von Shinhjuku und die umstehenden Hochh\u00e4user s hin zum&nbsp;&nbsp;Interieur ganz dem Lifestyle&nbsp;&nbsp;im westlichen Stil verpflichtet mit Snoopy, Begonientopf und CD-Stapeln auf einem Stuhl vor einem hellen Fenster.&nbsp;&nbsp;Takashi Homma dokumentiert in seinen Fotografien intime, pers\u00f6nlichen Momente einer&nbsp;wirtschaftlich dynamischen Gesellschaft in Tokyo.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.delank.com\/delank\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/thumbnail-3.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-944\" width=\"840\" height=\"665\" srcset=\"http:\/\/www.delank.com\/delank\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/thumbnail-3.jpeg 945w, http:\/\/www.delank.com\/delank\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/thumbnail-3-300x238.jpeg 300w, http:\/\/www.delank.com\/delank\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/thumbnail-3-768x609.jpeg 768w\" sizes=\"(max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Takashi Homma, Ohne Titel, 2005, C-Print auf Dibond, laminiert, 119 x 152 cm<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Mit der&nbsp;&nbsp;Ma\u00dfst\u00e4be setzenden Serie \u201eTokyo Suburbia\u201c (1995\u20131998)&nbsp;&nbsp;hat er seinen Ruhm als Photok\u00fcnstler begr\u00fcndet.&nbsp;&nbsp;Er photographiert e zwischen 1995 und 98 Vorort-Szenerien der klassischen Tokyoter&nbsp;&nbsp;Vororte der 80er Jahre, die um den Stadtkern von Tokyo herum gelegen und innerhalb von 1 bis 2 Stunden per U- oder Privatbahn zu erreichen sind&nbsp;&nbsp;(t\u00e4glich 4 Stunden per Bahn unterwegs zu sein ist \u00fcblich, wenn man in Tokyo arbeitet). Es sind moderne Stadtteile mobiler Salerymen und ihrer Familien mit dem Luxus breiter Stra\u00dfen und Fahrradwege.<\/p>\n\n\n\n<p>Takashi Homma f\u00e4ngt aber auch die Stille, die \u00fcber den Vororten liegt ein, die dem Soziologen Miyadai Shinji zufolge&nbsp;&nbsp;Jugendliche hervorbringen, die kurz vor dem Ausrasten stehen. Ein Beispiel aus der Serie zeigt einen Jungen, der direkt in die Kamera schaut, etwas linkisch posierend, Hose hip-hopm\u00e4\u00dfig auf der H\u00fcfte, offene Schn\u00fcrsenkel, mit zerknittertem wei\u00dfen Hemd, zu kurz gebundener Kravatte&nbsp;&nbsp;\u2013&nbsp;&nbsp;Non-Konformit\u00e4t zur Schau stellend.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Non-Konformit\u00e4t wird in Japan schon seit Generationen&nbsp;&nbsp;von Studenten auf den Colleges mit alten Schuluniformen ihrer V\u00e4ter und Gro\u00dfv\u00e4ter zur Schau gestellt, eine Non-konformit\u00e4t, die aber nicht in Gewaltaktionen ausartete.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"984\" height=\"784\" src=\"http:\/\/www.delank.com\/delank\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/thumbnail-2.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-945\" srcset=\"http:\/\/www.delank.com\/delank\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/thumbnail-2.jpeg 984w, http:\/\/www.delank.com\/delank\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/thumbnail-2-300x239.jpeg 300w, http:\/\/www.delank.com\/delank\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/thumbnail-2-768x612.jpeg 768w\" sizes=\"(max-width: 984px) 100vw, 984px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Takashi Homma, Ohne Titel, 2005, C-Print auf Dibond, laminiert, 119 x 152 cm<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Takashi Homma wollte eigentlich Baseballspieler werden und dann&nbsp;&nbsp;Photograph. Nachdem er seinen Traum vom Baseballspieler aufgegeben hatte,&nbsp;hat sich ganz und gar&nbsp;der Photographie verschrieben: \u201eI want to do more of this and I keep doing it until I die\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>E studierte&nbsp;&nbsp;Photographie an der Nihon&nbsp;&nbsp;Universit\u00e4t in Tokyo. Er hatte aber bald genug von den Kommilitonen, die sich mit Phototheorie-Kenntnissen zu \u00fcbertrumpfen suchten, um so mit ihrem Wissen anzugeben. F\u00fcr ihn ist es besser morgens fr\u00fch aufzustehen und so viele Photographien wie m\u00f6glich zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Kurz vor dem Abschluss&nbsp;&nbsp;brach er sein Studium ab und nahm eine Stelle&nbsp;&nbsp;in der sehr renommierten Werbeagentur \u201eLight Publicity\u201c in Tokyo an und arbeitete dort f\u00fcr 6 Jahre. Er beschreibt sich selbst als \u201epitcher type\u201c (Werfer im Baseball), d.h er geht gerne in F\u00fchrung,&nbsp;&nbsp;wirft den Ball und bringt die Dinge in Bewegung. Er hat sich immer gegen das auch in der Kunst so dominante&nbsp;<em>sempai&nbsp;<\/em>und&nbsp;<em>kohai<\/em>-System, das japanische Seniorit\u00e4ts-Prinzip gewandt. Nach 6 Jahren kehrte er der Werbeagentur den R\u00fccken und ging f\u00fcr ein Jahr nach London und arbeitete dort f\u00fcr i-D und andere Mode-Magazine.<\/p>\n\n\n\n<p>Er kehrte nach Tokyo zur\u00fcck, weil er nicht die Bedingungen f\u00fcr seine Arbeit gefunden hatte, die Themen und das gesellschaftliche&nbsp;&nbsp;&nbsp;Umfeld war f\u00fcr ihn nicht relevant genug. Er kam zu dem Entschlu\u00df, dass er seine Basis in Tokyo brauchte, um seine eigne Arbeit voranzutreiben und, um das zu tun, was er nur als Japaner tun konnte.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Er fuhr fort, sich gegen die festgefahrenen Strukturen des&nbsp;&nbsp;\u201ephotography establishments\u201c zu wenden, gleichzeitig war es ein kontinuierlicher Kampf, sich in ihm zu&nbsp;&nbsp;behaupten, effektiv zu arbeiten und zu \u00fcberleben.<\/p>\n\n\n\n<p>Er hat alle Hindernisse auf diesem Weg \u00fcberwunden, eine feste Position als einer der f\u00fchrenden zeitgen\u00f6ssischen Photok\u00fcnstler Japans errungen und sich daraus eine gro\u00dfe Freiheit, Selbstvertrauen und Leichtigkeit bewahrt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Er sagt, dass er von der Haltung Kishin Shinoyamas und Nobuyushi Arakis gelernt habe, d.h. \u201e sich der Position bewu\u00dft zu sein, f\u00fcr die Medien zu arbeiten, aber voll die Erfahrung mit den Medien f\u00fcr die eigene Arbeit zu nutzen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Er sagt selbst: \u201e\u201cI am pessimistic (about the media), but I want to use it positively\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese kluge Sichtweise f\u00e4rbt alle seine Aktivit\u00e4ten, seinen Einssatz von Vorort- Szenerien auf den Seiten von Mode-Magazinen,&nbsp;&nbsp;sein Engagement in der Herausgabe von B\u00fcchern und Katalogen, seine Kurzfilme, sowie die Entdeckung von jungen Talenten wie z.B. Hiromix oder seine Unterst\u00fctzung der \u201eGirl\u2019s photography\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Takashi Hommas Hauptst\u00e4rke&nbsp;&nbsp;ist sein professioneller Stolz als Photograph. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass sich die japanischen Photok\u00fcnstler&nbsp;&nbsp;in ihrem Selbstverst\u00e4ndnis generell als Photographen&nbsp;&nbsp;denn als K\u00fcnstler&nbsp;&nbsp;sehen. Dies h\u00e4ngt mit der Geschichte der japanischen Photographie&nbsp;&nbsp;(<em>shashin<\/em>) zusammen. Kaum eine westliche Errungenschaft wurde bereits vor der \u00d6ffnung des Landes (1853) so schnell und erfolgreich in Japan rezipiert wie die Photographie. Die Technik&nbsp;&nbsp;haben Japaner von westlichen Lehrmeistern wie Felice Beato (1825\u20131904) in Yokohama (<em>Yokohama-shashin<\/em>) \u00fcbernommen und vor allem den westlichen Markt mit handkolorierten Studio-Photographien&nbsp;&nbsp;aus Japan bedient. Neben der kommerziellen Photographie (s<em>hashin-ya-san)&nbsp;<\/em>gab es in Japan aber auch bereits um 1900 eine k\u00fcnstlerische Photographie (<em>shashin-shi<\/em>). Nicht allein die Technik des Photographierens ist aus Europa \u00fcbernommen worden, sondern um 1900 nach amerikanischen Vorbild auch das \u201ePrinzip der Kunstfotografie\u201c, die Anlehnung der Photographie an die Malerei.&nbsp;&nbsp;Die japanische Kunstphotographie zwischen den Weltkriegen reichte&nbsp;&nbsp;von Nachkl\u00e4ngen des Jugendstils&nbsp;&nbsp;(Suizan Kurokawa, 1882\u20131944) \u00fcber experimentelle und konstruktivistische Tendenzen&nbsp;&nbsp;(Masataka Takayama, 1895\u20131981)) bis zur Aktphotographie.&nbsp;&nbsp;Wichtigster Protagonist der Avantgarde-Photographie&nbsp;&nbsp;in Japan war Iwata Nakayama (1895\u20131949), der in der Zeitschrift Asahi Camera 1928 den Aufsatz \u201eReine Kunstphotographie\u201c&nbsp;&nbsp;ver\u00f6ffentlichte und 1930 mit Kanbei Hanaya (1903\u20131991)&nbsp;&nbsp;den legend\u00e4ren \u201eAshiya Camera Club\u201c gr\u00fcndete. In den 30er Jahren zeigt sich eine Rezeption der Bauhaus-Photographie in Japan bei z.B. Nojima Yasuzo (1889\u20131964) und Koishi Kiyoshi (1908\u20131957). Die Reihe der japanischen Photok\u00fcnstler nach dem 2. Weltkrieg setzt sich bis heute&nbsp;&nbsp;mit wichtigen Namen fort: u.a.&nbsp;&nbsp;Ihei Kimura&nbsp;&nbsp;(1901\u20131974), Ken Domon (1909\u20131990), Shoji Ueda (1913\u20132000), Eikoh Hosoe (1933\u2013), Daido Moriyama (1938\u2013), Takuma Nakahira (1938\u2013) bis hin zu Nobuyoshi Araki (1940\u2013), Hiroshi Sugimoto (1948\u2013) und Miwa Yanagi&nbsp;&nbsp;(1967\u2013).&nbsp;Die Geschichte der japanischen Kunst- und Avantgarde-Photographie geht also&nbsp;&nbsp;im Gegensatz zu der sehr viel j\u00fcngeren anderer asiatischer L\u00e4ndern (z.B. Koreas) sehr weit zur\u00fcck und kn\u00fcpft&nbsp;&nbsp;als Printmedium in bestimmten Aspekten an die Tradition der japanischen Farbholzschnitte an (<em>ukiyo-e<\/em>). Die Photographie eignet sich&nbsp;&nbsp;besonders als Medium&nbsp;&nbsp;f\u00fcr den Ausdruck&nbsp;&nbsp;japanischer k\u00fcnstlerischer Sensibilit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"962\" height=\"755\" src=\"http:\/\/www.delank.com\/delank\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/thumbnail.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-946\" srcset=\"http:\/\/www.delank.com\/delank\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/thumbnail.jpeg 962w, http:\/\/www.delank.com\/delank\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/thumbnail-300x235.jpeg 300w, http:\/\/www.delank.com\/delank\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/thumbnail-768x603.jpeg 768w\" sizes=\"(max-width: 962px) 100vw, 962px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Takashi Homma, Ohne Titel, 2005, C-Print auf Dibond, laminiert, 119&nbsp;&nbsp;x 152 cm<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Takashi Homma hat ein klares Motiv f\u00fcr jede Photographie, die er macht. Er w\u00e4hlt die Methode, die seinem Zweck und seinem eigenen Charakter dient. Dieser sichere konzeptionelle Ansatz schl\u00e4gt sich nieder in Photographien, die jede pers\u00f6nliche Identifikation des K\u00fcnstlers&nbsp;&nbsp;mit dem Objekt ausschlie\u00dft, aber gleichzeitig Photographien sind, die nur er machen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Er sagt selbst: \u201ePhotographs that strongly reveal the qualities of the artist and can only be seen in one way are uninteresting to me.&nbsp;I sense more strength in anonymity\u201d.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist, als ob die Kamera Teil von Takashi Hommas K\u00f6rper geworden w\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<p>Er akzeptiert nicht passiv den Status quo.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Er f\u00e4hrt fort den Ball zu werfen, das Spiel in die Hand zu nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist eine St\u00e4rke in Hommas photographischer Praxis, die aus dem \u00dcberwinden von Konflikten erw\u00e4chst.<\/p>\n\n\n\n<p>(Dr. Claudia Delank)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>T\u014dky\u014dFotografie 2005\/6 Ausstellung13.01.2025 \u2013 08.07.2025Art Space Claudia Delank | Bleibtreustr. 15\u201316, 10623 BerlinNach Vereinbarung Takashi Homma (geboren 1962 in Tokyo) ist einer der bedeutendsten zeitgen\u00f6ssischen Photok\u00fcnstler in Japan. Er wurde durch die Serie \u201eTokyo Suburbia\u201c nicht nur in Japan, sondern auch international bekannt. 1999 erhielt&nbsp;&nbsp;er den rennomierten Kimura Ihei Memorial Photographic Award, im Jahr 2000&hellip; <a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.delank.com\/delank\/takashi-homma\/\"><span class=\"screen-reader-text\">TAKASHI HOMMA<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\" aria-hidden=\"true\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[10,4],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.delank.com\/delank\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/941"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.delank.com\/delank\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.delank.com\/delank\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.delank.com\/delank\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.delank.com\/delank\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=941"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/www.delank.com\/delank\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/941\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":951,"href":"http:\/\/www.delank.com\/delank\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/941\/revisions\/951"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.delank.com\/delank\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=941"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.delank.com\/delank\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=941"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.delank.com\/delank\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=941"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}