Sachverständigenbüro für Alte und Zeitgenössische Ostasiatische Kunst

 

 

Dr. Claudia Delank ist seit 2013 von der Industrie- und Handelskammer Berlin öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Alte und Zeitgenössische Ostasiatische Kunst (Gerichts-, Schieds- und Privatgutachten). Sie hat Gutachten im privaten und gerichtlichen Auftrag erstellt, unter anderem für das Museum für Asiatische Kunst Berlin zum Ankauf einer Sammlung sowie einer Schenkung, für die Kulturstiftung der Länder, für mehrere Auktionshäuser,  bundesdeutsche Gerichte sowie Versicherungen.

Dr. Claudia Delank erstellt Gutachten in den Sachgebieten Kunst und Hausrat und ist Mitglied im BVS (Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e. V.) sowie im VVS (Verband der Vereidigten Sachverständigen e. V. Berlin und Brandenburg).

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Zur Person

Studium der Anglistik, ostasiatischen Kunstgeschichte und Japanologie an den Universitäten Tübingen, Köln (Prof. Dr. Roger Goepper) and Cambridge. 1981 Promotion, 1982–85 Lektorin an der Tohoku Universität Sendai, Japan. 1986–2011 Lehraufträge an den Universitäten Trier, Köln, Bonn, FU Berlin und Kunstakademie Düsseldorf. Autorin zahlreicher Publikationen zur japanischen Kunst und zum Japonismus. 2011 Kuratierung der Ausstellung „Die Maler des Blauen Reiter und Japan“ im Schloßmuseum Murnau. 1996–2011 eigene Galerie für zeitgenössische Kunst aus Japan und Europa in Bremen, Köln und Berlin. 2005 war sie die erste Preisträgerin der Society for the Study of Japonisme, Tokyo für ihr Buch Das imaginäre Japan in der Kunst. Japanbilder vom Jugendstil bis zum Bauhaus (München 1996, jap. Übersetzung Doitssu ni Okeru: Nihon = Zô, Kyoto, 2004). Seit 2013 ist sie von der IHK Berlin öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Alte und Zeitgenössische Ostasiatische Kunst. Sie erstellt Gerichts- Schieds- und Privatgutachten, z. B. für das Museum für Asiatische Kunst Berlin (2013), die Kulturstiftung der Länder (2013 und 2016), für die Auktionshäuser Grisebach GmbH Berlin (2016), Auctionata Berlin (2016), Gerichtsgutachten und Versicherungsgutachten in Deutschland (2014-16) sowie Privatgutachten (2013-17). Seit 2016 leitet sie die Repräsentanz von Oxford Authentication Ltd. in Berlin und ist autorisiert, Proben für TL (Thermolumineszenz)-Tests zu nehmen.

 

Repräsentanz von Oxford Authentication Ltd. in Deutschland und Zentraleuropa

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Für die Begutachtung von Objekten aus Ton, Steinzeug wie Terrakottafiguren und Gefäßen zum Beispiel aus China aus der Han- (206 v. Chr. – 220 n. Chr.) und Tang-Zeit (618–907), Steinzeug aus der Song-Zeit (960–1279) oder Porzellan aus der Ming-Zeit (1368–1644) kooperiert das Sachverständigenbüro mit Oxford Authentication Ltd.

Als Methoden werden Thermolumineszenz-Tests in Verbindung mit Bindemittelanalysen eingesetzt, da die neuesten Forschungsergebnisse zeigen, dass Thermolumineszenz-Analysen alleine nicht mehr ausreichen, um die Echtheit von Keramiken zu überprüfen. Das Sachverständigenbüro ist autorisiert, direkt Materialproben an den Objekten zu entnehmen, die von Oxford Authentication Ltd. untersucht werden, und veranlasst darüber hinaus Röntgenuntersuchungen der Objekte.

Aufgrund der Tatsache, dass Fälschungen in der ostasiatischen und vor allem chinesischen Kunst immer raffinierter, technisch versierter und schwieriger zu entlarven sind, werden bei der Begutachtung naturwissenschaftliche Analysen mit stilkritischen und kunstwissenschaftlichen Untersuchungen verbunden. Dabei werden die naturwissenschaftlichen Methoden mit dem kooperierenden englischen Institut immer auf den neuesten Stand gebracht.

Das Sachverständigenbüro Dr. Claudia Delank repräsentiert eines der renommiertesten Institute in Europa, um eine solide Überprüfung der Echtheit von keramischen Objekten zu gewährleisten.

Für die Datierung von Objekten aus Holz arbeiten wir mit verschiedenen Instituten für die C14-Datierung zusammen.