Zur Person

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Dr. Claudia Delank — Studium der Anglistik, ostasiatischen Kunstgeschichte und Japanologie an den Universitäten Tübingen, Köln (Prof. Dr. Roger Goepper) und Cambridge. 1981 Promotion, 1982–85 Lektorin an der Tohoku Universität Sendai, Japan. 1986–2011 Lehraufträge an den Universitäten Trier, Köln, Bonn, FU Berlin und Kunstakademie Düsseldorf. Autorin zahlreicher Publikationen zur japanischen Kunst und zum Japonismus. 2011 Kuratierung der Ausstellung „Die Maler des Blauen Reiter und Japan“ im Schloßmuseum Murnau. 1996–2011 eigene Galerie für zeitgenössische Kunst aus Japan und Europa in Bremen, Köln und Berlin. 2005 war sie die erste Preisträgerin der Society for the Study of Japonisme, Tokyo für ihr Buch Das imaginäre Japan in der Kunst. Japanbilder vom Jugendstil bis zum Bauhaus (München 1996, jap. Übersetzung Doitssu ni Okeru: Nihon = Zô, Kyoto, 2004). Seit 2013 ist sie von der IHK Berlin öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Alte und Zeitgenössische Ostasiatische Kunst. Sie erstellt Gerichts- Schieds- und Privatgutachten, z. B. für das Museum für Asiatische Kunst Berlin (2013), die Kulturstiftung der Länder (2013 und 2016), für Auktionshäuser wie Grisebach GmbH Berlin (2016), Gerichtsgutachten und Versicherungsgutachten in Deutschland (2014-16) sowie Privatgutachten (2013-17). Seit 2016 leitet sie die Repräsentanz von Oxford Authentication Ltd. in Berlin und ist autorisiert, Proben für TL (Thermolumineszenz)-Tests zu nehmen.

Publikationen (Auswahl)

  1. „The First Steps Towards Abstraction. The Painters of the Blaue Reiter and Japan”, in: Journal of Japonisme (im Druck).
  2. „Die Zeitung im Bauch des Tamburinspielers“ (mit Harald Müller), in: Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Nr. 185, 11. August 2018, S. 13.
  3. „‘Hokusais Werke Eroben die Herzen von Ausländern‘. Zur Ausstellung im Nationalmuseum für Westliche Kunst Tokyo“, in: Ostasiatische Zeitschrift, NS, Nr. 35, Frühjahr 2018, S. 46–49.
  4. „The Painters of the Blaue Reiter and Japan. Towards Defining a New Step of German Japonisme in the 20thCentury“, in: Studies in Japonisme Special Issue: The 7thHatakeyama Symposium Acts, April 2018, S. 17–22.
  5. „Ostasiatische Kunst auf der diesjährigen Biennale Venedig – Viva Arte Viva“, in: Ostasiatische Zeitschrift, NS, Nr. 34, Herbst 2017, S. 52–57.
  6. „Urashima Tarô bei den Unsterblichen: Utagawa Kuniyoshis Farbholzschnitt der 38. Station des Kisokaidô von 1852“, in: Elegante Zusammenkunft im Gelehrtengarten. Studien zur Ostasiatischen Kunst zu Ehren von Jeong-hee Lee-Kalisch, Weimar 2015, S. 191–195.
  7. „Der Schlüssel liegt im Fernen Osten. Künstler aus Ostasien auf der 56. Biennale in Venedig“, in: Ostasiatische Zeitschrift, NS, Nr. 30, Herbst 2015, S. 61–71.
  8. „Die Japonismus-Ausstellung in Essen – eine Rückschau“, in: Ostasiatische Zeitschrift, NS, Nr. 30, Herbst 2015, S. 53–57.
  9. East is East and West is West, Insektenbilder von Milena Aguilar, Maria Sybilla Merian, Kitagawa Utamaro, Gabriela Volanti, mit Beiträgen von Horst Bredekamp, Claudia Delank und Davide Ferri, Ausst-Kat. Galerie Claudia Delank, Berlin, 2014.
  10. „‘Mit Heuschrecken und wildem Honig‘ – Der Blauen Reiter, das Junge Rheinland und die Rezeption der japanischen Kunst“, in: Michiko Mae und Elisabeth Scherer (Hrsgg.): Nipponspiration. Japonismus und europäische Populärkultur im deutschsprachigen Raum, Köln, Weimar, Wien (Böhlau Verlag), 2013.
  11. „Utagawa Kuniyoshi als Zeichner“, in: Luyken, Gunda und Wismer, Beat (Hrsgg.): Samurai, Bühnenstars und schöne Frauen, Ausst.-Kat. Museum Kunstpalast Düsseldorf, Ostfildern (Hatje-Cantz), 2012, S. 223–229.
  12. „Die Maler des ‚Blauen Reiter’ und Japan. Zur Ausstellung im Schlossmuseum Murnau“, in: Ostasiatische Zeitschrift, Herbst 2011, S. 51– 59.
  13. „Die inszenierten Studiobilder in der Yokohama-Photographie“, in: Stefan Koehn (Hrsg.): Fremdbilder/Selbstbilder – Paradigmen deutsch-japanischer Wahrnehmung (1861–2011)(Reihe Kulturwissenschaftliche Japanstudien, Harrassowitz) (in Arbeit).
  14. a) „Japonismus“, S. 11–18; b) „Die Japansammlungen der Maler des Blauen Reiter und ihr Einfluß auf die Malerei“, S. 89–95; c) „Die Maler des Blauen Reiter, die Rheinischen Expressionisten und Japan“, S. 96–102 in: Brigitte Salmen (Hrsg.): Die Maler des Blauen Reiter und Japan, Ausst.-Kat. Schlossmuseum Murnau, München, 2011.
  15. „Künstlerseiden, Katagami und Japanismus in Krefeld um 1900“, in: Ostasiatische Zeitschrift, Neue Serie, Nr. 20, Herbst 2010, S. 49–58.
  16. „Sumie – Tuschemalerei und Zenbuddismus“, in: Seubold, Günther (Hrsg.): Ästhetik des Zenbuddhismus, Alfter, 2009.
  17. „‘Der Besuch‘ aus dem Drove-Zyklus von Heinrich Nauen (1880–1940) als Beispiel des rheinischen Japonismus vor dem ersten Weltkrieg“, in: Hannelore Dreves, Eva Kaminski, Susanne Schäffler-Gerken (Hrsg.): Kotobuki, Festschrift zu Ehren von Ursula Lienert, Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg, 2009, S. 83–90.
  18. „‘Ich sauge von den Japanern wie ein kräftiges Kind an der Brust der Mutter‘. Das Junge Rheinland und die japanische Kunst“, in: Anna, Susanne und Baumester, Annette (Hrsg.): Das Junge Rheinland – Vorläufer – Freunde – Nachfolger, Ausst.-Kat.,  Stadtmuseum Düsseldorf, Ostfildern (Hatje Cantz), 2008, S. 61–71.
  19. „Frühlingsbilder (shunga) – japanische erotische Holzschnitte“, in: Wismer, Beat und Badelt, Sandra (Hrsgg.): Diana und Actaeon. Derverbotene Blick auf die Nacktheit, Ausst.-Kat. Museum Kunstpalast Düsseldorf, Ostflidern (Hatje Cantz), 2008, S. 258–270.
  20. „Die Weltausstellungen in Paris, Wien und Chicago sowie das neue Printmedium der Fotografie als Vermittler japanischer Kunst und Kultur im Westen“, in: Ehmcke, F. (Hrsg.): Kunst und Kunsthandwerk der Meiji-Zeit im interkulturellen Dialog (Art and  Crafts of the Meiji-Period in the Intercultural Dialogue), München (iudicium), 2008.
  21. „Sea of Buddha – Sea of Time, Die Photographien von Hiroshi Sugimoto“, in: Ostasiatische Zeitschrift, NS, Nr. 14, Herbst 2007, S. 42–49.
  22. „Das Informel und die japanische Schriftkunst“, in: Walter Gebhard (Hrsg.): Ostasienrezeption in der Nachkriegszeit, München (iudicium), 2006, S. 283–300.
  23. Das imaginäre Japan in der Kunst. ,Japanbilder’ vom Jugendstil bis zum Bauhaus, München, 1996 (iudicium) (Japanese translation: Doitsu ni okeru, Nihon = Zo, Shibunkaku Shuppan, Kyôto 2004).
  24. „Das Bauhaus und Japan. Die Rezeption japanischer Ästhetik am Bauhaus (1919–1933)“ (The Bauhaus and Japan), in: Gebhard, Walter (Hrsg.): Ostasienrezeption im Schatten der Weltkriege. Universalismus und Nationalismus, München, 2003 (iudicium), S. 267–287.
  25. Claudia Delank und Phillip March (Hrsgg.): Abenteuer der japanischen Fotografie/The Adventure of Japanese Photography 1860 – 1900, (English and German edition) Heidelberg (Kehrer Verlag), 2002.
  26. „Japanbilder – Bilder aus Japan. Yokohama-Photographie in der ostasiatischen und europäischen Bildtradition des 19. Jahrhunderts“, in: Gebhard, Walter (Hrsg.): Ostasienrezeption zwischen Klischee und Innovation, München (iudicium), 2000 S. 255–279.
  27. „Die Rezeption japanischer Ästhetik am Bauhaus“, in: Avantgarde in Japan. Art into Life 1900–1940, Ausst.-Kat., The National Museum of Modern Art, Kyoto 1999, S. 268–289 (Text Japanisch/Deutsch) und in: Weber, Klaus (hg.), Avantgarde im Dialog. Bauhaus, Dada und Expressionismus in Japan. Supplement zum  japanischen Katalog , Berlin, 2000, S. 15–25.
  28. „Samurai, Geisha und der Große Buddha, Japan in der Photographie 1860 – 1900“, in: Bodo v. Dewitz(Hrsg.): Alles Wahrheit! Alles Lüge! Photographie und Wirklichkeit im 19. Jahrhundert – Die Sammlung Robert Lebeck, Ausst.-Kat., Köln, Agfa-Foto-Historama, Wallraf-Richartz-Museum, 1996, S. 281–334.
  29. „Das Portrait ist Programm, japanische Hintergrundmotive auf den Fotografien von Hugo Erfurt (1874 – 1948)“, in: Kunst und Antiquitäten , 14/1993, S. 38–40.
  30. „Paul Jacoulet (1902 – 1960) – Graphik in der Tradition der japanischen nishiki-e“, Mitteilungen der deutschen Gesellschaft für ostasiatische Kunst, Juli 1993, S. 28–35.
  31. (Hrsg. u. übers.) Kitagawa Utamaro: „Im Garten ein Summen. Die Bilder und Gedichte des Ehon Mushi Erabi“, München (Diederichs Verlag), 1988.