The Tea Party Goes On

KünstlerInnen der Galerie in Petersburger Hängung

Ausstellung
14.11.2014 — 22.12.2014
Kunstraum Claudia Delank | Bleibtreustr. 15–16, 10623 Berlin

Animation-Workshop für Kinder mit Hôji Tsuchiya
29.11.2014 | 14:00–16:00 Uhr
Kunstraum Claudia Delank | Bleibtreustr. 15–16, 10623 Berlin

Kochevent der asiatischen Küche
06.12.2014 | 14:00–16:00 Uhr
Kunstraum Claudia Delank | Bleibtreustr. 15–16, 10623 Berlin

Performance mit Takehito Koganezawa und Hôji Tsuchiya
13.12.2014 | 18:00 Uhr
Kunstraum Claudia Delank | Bleibtreustr. 15–16, 10623 Berlin

Lesung mit Elisabeth Trissenar
Termin wird noch bekannt gegeben

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In Anlehnung an „A Mad Tea-Party“ aus Alice’s Adventures in Wonderland von Lewis Carroll werden Werke von Künstlern der Galerie in einem Special Sale Event in Petersburger Hängung unter dem Titel The Tea-Party Goes On ausgestellt.

Felix Tikotin. A Life Devoted to Japanese Art

Film von Santje Kramer (2013, 76 Min.)

Filmscreening und Gespräch
02.10.2014 | 19:00 Uhr
Museum für Asiatische Kunst | Takustr. 40, 14195 Berlin | Kleiner Vortragssaal
Im Rahmen des Jour-Fixe des Museums für Asiatische Kunst

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Der Film ist der ungewöhnlichen Lebensgeschichte von Felix Tikotin (1893–1986) gewidmet. Der jüdische Kunsthändler und Sammler japanischer Kunst, Bon Vivant und Kosmopolit betrieb zwischen den Weltkriegen eine Galerie in Berlin am Kurfürstendamm und gründete nach dem Krieg das Tikotin Museum für Japanische Kunst in Haifa, Israel.

Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch mit Trudel Klefisch (Köln) statt, die sich in 40 Jahren mit 100 Auktionen als Expertin für asiatische Kunst international einen Namen gemacht hat. Trudel Klefisch war zu Lebzeiten Tikotins angehende Kunsthändlerin in Köln und wird als Zeitzeugin mit einigen Geschichten den Film ergänzen. Per Skype wird aus Amsterdam der Enkel Felix Tikotins, Jaron Borensztajn, der maßgeblich am Film mitgewirkt hat, zu dem Gespräch dazugeschaltet.
Moderation: Dr. Claudia Delank, Galeristin und Kuratorin für Kunst aus Japan und Europa, Berlin.

On The Spur of the Moment

Hôji Tsuchiya: Animation, Collage, Zeichnung

Ausstellung
18.09.2014 — 07.11.2014
Kunstraum Claudia Delank | Bleibtreustr. 15–16, 10623 Berlin

Zur Berlin Art Week 2014 zeigt die Galerie Claudia Delank einen Animation-Film, Collagen und Zeichnungen des jungen japanischen Künstlers Hôji Tsuchiya.

Tiere in der japanischen Kunst

Von Utagawa Kuniyoshi bis Toshihiko Mitsuya

Ausstellung
16.07.2014 — 28.08.2014
Galerie Claudia Delank | Bleibtreustr. 15–16, 10623 Berlin

Pilotprojekt „Metamorphosis“
12.08.2014
Galerie Claudia Delank | Bleibtreustr. 15–16, 10623 Berlin
In Zusammenarbeit mit dem Haus Malta – Seniorenheim am Malteser Krankenhaus Berlin

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Die Sommerausstellung der Galerie Claudia Delank thematisiert Tiere in der japanischen Kunst und schlägt durch die ausgestellten Holzschnitte, Skulpturen, Hängerollen und Fotografien einen großen zeitlichen Bogen von den Farbholzschnitten von Utagawa Kuniyoshi (1798–1861) bis hin zu zeitgenössischen Arbeiten von Uckey Star (1975) und Toshihiko Mitsuya (1979).

In Utagawa Kuniyoshis (1797–1861) Holzschnitten aus der japanischen Legende von Urashima Taro werden Tiere nicht nur als handelnde Märchenfiguren, sondern vor allem als Topoi der edo-zeitlichen Bürgerwelt dargestellt. An diese situative Visualisierung von Tieren aus dem japanischen Alltagsleben knüpfen Uckey Stars Arbeiten an, die sich dem Betrachter tagebuchartig präsentieren.
Auch die drei um 1900 entstandenen Hängerollen zeigen ostasiatische Tierlegenden zu Fischen, Karpfen und Ziegenbock. Anders als bei den edo-zeitlichen Holzschnitten liegt hier die Betonung auf die Technik der Tuschemalerei. Auf eine Hängerolle beispielsweise kontrastiert die Darstellung des Ziegenbocks mit feinem, trockenem Pinsel mit der nasslavierten Gestaltung eines Felsens.
Die Rätselbilder von Utagawa Shigenao (1826–1869) und Utagawa Yoshikazu (tätig 1850–1870) öffnen eine andere Perspektive auf Tiere in der japanischen Bildtradition: Schildkröte, Kraken, Mäuse und Füchse werden hier zu Bildrätseln komponiert, eine beliebte Variante der japanischen Holzschnittkunst. Die komplexen Bildkompositionen faszinieren durch die vielfältige inhaltliche und formale Verschränkungen zwischen Mensch- und Tierfiguren.
Tiere spielen in der ostasiatischen Kosmologie eine große Rolle und sind Thema der großformatigen Tuschemalerei der Zwölf Jahrestieren. Der zeitgenössische japanische Künstler Toshihiko Mitsuya setzt sich schließlich in seiner transkulpturellen Skulptur aus Aluminiumfolie The Indignant mit der Ikonographie des Ritters als Synthese zwischen westlicher und östlicher sehr detailreich auseinander.

Indem die Ausstellung der Frage nach der kulturell-symbolischen Bedeutung von Tieren in der japanischen Kunst nachgeht, reflektiert sie aktuelle Ansätze der Animal Studies, wie die Rolle von Tieren und Tierbildern in archetypischen Denksystemen ostasiatischer Gesellschaften sowie die historischen Veränderungen in ihren Visualisierungen.

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Am 12. August 2014 findet zum ersten Mal ein Pilotprojekt in der Galerie Claudia Delank statt zur Kunstbetrachtung mit demenziell veränderten Menschen unter dem Titel Metamorphosis. Das Pilotprojekt wird in Zusammenarbeit mit dem Haus Malta – Seniorenheim am Malteser Krankenhaus Berlin durchgeführt.
Das Pilotprojekt richtet sich an die Bedürfnisse demenziell veränderter Menschen und soll durch Bildbetrachtung und Schaffen von Bildern in verschiedenen Techniken eine positiv stimulierende Wirkung auf sie entfalten.
Einzelne Werke aus der aktuellen Ausstellung Tiere in der japanischen Kunst werden in einer ersten Phase betrachtet. In einer zweiten Phase wird den demenziell veränderten Menschen die Möglichkeit gegeben, selber zum Thema „Fische“ kreativ zu arbeiten.
Über dieses Pilotprojekt wird ein Bericht in der Fachzeitschrift der BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen) erscheinen.

Wechselspiel

Buddhistische Skulpturen aus Burma und Thailand, 17. bis 19. Jahrhundert.
Farbfeldmalerei von Marcia Hafif und Sunho Choi.

Ausstellung
01.05.2014 — 03.07.2014
Galerie Claudia Delank | Bleibtreustr. 15–16, 10623 Berlin
Zum Gallery Weekend Berlin ist die Ausstellung am 3. und 4. Mai von 11 bis 19 Uhr geöffnet

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Buddhistische Plastiken werden räumlich in Beziehung zur monochromen Malerei der amerikanischen Malerin Marcia Hafif und des koreanischen Malers Sunho Choi gestellt.
Seit den 20er Jahren werden buddhistische Plastiken aus ihrem religiö;sen Kontext herausgelöst und im Westen mit zeitgenössischer, westlicher Kunst ausgestellt. In diesem westlichen Ausstellungskontext verlieren sie jedoch nichts von ihrer ursprünglichen Kraft und Bedeutung. Gerade durch die Dekontextualisation vermitteln die buddhistischen Skulpturen geistige Konzentration durch ihre Form und Ästhetik, auch wenn der Betrachter nicht mit ihrer Ikonografie vertraut ist. In dieser geistigen Konzentration bildet sich der Schnittpunkt zwischen buddhisitischen Skulpturen und den Werken der New Yorker Künstlerin Marcia Hafif und dem koreanischen Maler Sunho Choi. Dabei entfaltet sich ein spannungsvolles Wechselspiel, das den Raum und das Licht mit einbezieht und sich je nach Blickpunkt des Betrachters verändert.

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I have never had any artistic theory as a guideline. What moves me and enriches me is the strength, and integrity and the inner coherence of a work.
Anny D. Decker, Paris, 1994